Friday, 9 May 2008

Points of Interest 09. May, 2008

1. Women should use their intelligence to aid their husbands. A truly beautiful article from the Treasury of women's morality (1894):

Intelligence for women


2. Neurolaw will be an upcoming field of study in my opinion. What we are going to do if scientists tells us that we have no free will? Who is to blame for crimes? Our brain?

Perceived moral blame can change the memory of a crime


3. Epimenides was a Cretan who made one immortal statement: "All Cretans are liars."

When is it okay to lie? Teens answer


4. "Research by NTT DoCoMo Research Laboratories has shown that the human pupil carries a slight positive charge, compared to the more negative white part of the eye. [...] The human eye has the properties of a battery."

Electrical eyeballs controlling our gadgets


5. "[...] the earliest predictive information is encoded [...], up to 10 seconds before it enters awareness [...], presumably reflecting the operation of a network of high-level control areas that begin to prepare an upcoming decision."

Our brains can choose our actions 10 sec before awareness

Thursday, 8 May 2008

Lachender Mann

Wer ist eigentlich dieser Laughing Man?

Um das zu erfahren, muss man in die Untiefen des menschlichen Ekels steigen und sich selbst hinterfragen, denn es ist die tiefste Schwärze, welche auf einen wartet. Brennende Asche und Vernichtung selbst ist das Saatgut der Seele, welche hier schreibt.

Nun, so schlimm ist es noch nicht, aber man merkt schon, dass ich einen leichten Hang zu poetischer Übertreibung habe.

Ich studiere noch Anglistik und Germanistik auf Lehramt an der Universität in Heidelberg. Wie man meinen unzähligen Hasstiraden entnehmen kann, bin ich damit nicht ganz so zufrieden. Ich würde viel lieber in einem dunklen Zimmer mit meiner Nickelbrille sitzen und obskure Theorien entwerfen, so wie Chomsky, anstatt mit all den groovy (sagt man das noch?) Lehrämtlern abzufeiern.
Ich bin ein Linguistik und Computer Geek und interessiere mich für all die netten kleinen Randerscheidungen der Wissenschaft. Je mehr variablen und griechische Buchstaben eine Theorie hat, desto cooler muss sie sein, oder anders gesagt:

∑ Φ ↵ ξ ∴Ω ⊃ Δ = ♥

Ja, ich neige zum Sarkasmus. Und deswegen - also wegen der griechischen Buchstaben, nicht wegen des Sarkasmus - werde ich wohl, ab dem Wintersemester, Computerlinguistik studieren. Ich hoffe, dass ich dabei meine beiden Lieben miteinander verbinden kann. Informatik - ich habe Monkey Island gespielt als es rauskam, bin ich ein Nerd oder bin ich ein Nerd? Und ja, Monkey Island spielen macht mich zum Informatikexperten - und eben Linguistik. Allerdings steht noch die Frage offen wo ich das ganze studieren werde. Es steht folgendes zur Auswahl:


Computerlinguistik Heidelberg: Der Vorteil wäre zunächst einmal, dass ich schon 2-3 Jahre in Heidelberg studiert habe und mich dementsprechend auskenne, ausserdem könnte ich mir Teile meines Anglistik Studiums anrechnen lassen, da ich - im Nebenfach - englische Sprachwissenschaft studieren würde. Ausserdem scheinen mir die Dozenten ganz entspannt und nett zu sein, allerdings gibt es mal wieder eine Eignungsprüfung.

Computerlinguistik Saarbrücken: Das Saarland ist nun nicht so meine Vorstellung, aber der Abschluss ist immerhin B.Sc. und die Computerlinguistik in Saarbrücken scheint einen guten Ruf zu haben.

Kognitive Linguistik Frankfurt am Main: Man kann sich dort den Schwerpunkt Computerlinguistik aussuchen. Ich denke, dass der Anteil an allgemeiner Sprachwissenschaft sehr groß sein dürfte, aber kognitive Linguistik ist schon ein sehr interessantes Gebiet. Ausserdem wäre das Nebenfach wahrscheinlich auch nicht mein Fall und Lehrämtlern dürfen soweit ich weiß mitstudieren.

Cognitive Science Osnabrück: Eigentlich nicht mein Ziel, da eine akademische Karriere wohl vorgezeichnet ist und ich gerne in der Industrie arbeiten möchte. Ausserdem besteht der Studiengang aus vielen anderen Fächern, wie Neurobiologie, was ich alles in allem zwar toll finde, aber das wäre mir dann doch zu wenig Linguistik.

Tuesday, 6 May 2008

Einwortkampf

Ich will wahre Gefühle,
ich will wahres Leben.
Ich will spüren wie der Schmerz mich überwältigt,
wie mein Hass mich verzehrt.

Ich scheiße auf eure falsche Toleranz und Nettigkeit hinter der ihr euch versteckt um keine Reibung zu erzeugen. Ihr in euren Polohemden, die ihr euch hedonistisch auf Drogen durchs Leben fickt. Euer Blick fordert mich heraus meine Faust zu erheben und mit berstender Gewalt euer Gesicht zu zerschmettern bis nur noch eine blutige Wolke aus Knochenfragementen bleibt. Mein Hass und meine Ablehnung ist stärker als jedes eurer konsumgeleiteten Gefühle. Ich komme aus den schwarzen Abgründen der Gesellschaft um eure marmornen Paläste zu stürzen. Wie eine Symphonie der Vergeltung könnte ich euer Leben hinwegwischen, denn ihr seid schwach; so schwach wie eure Persönlichkeit. Eine leere Hülse von einem Menschen, zusammengehalten vom Geld eurer Eltern. Ihr versteckt euch hinter Marc O'Polo, Gucci und Armani, doch im Grunde seid ihr weniger als nackt. Euren Wert messt ihr in Euro. Ihr studiert Jura oder BWL, weil ihr euch selbst nicht erkennen könnt und eure Interessen nur in der materiellen Welt liegen. Dabei erkennt ihr nicht die Vergänglichkeit. Ihr seid nichts aus dem nichts entstehen wird und ihr werdet ins Nichts vergehen. Am liebsten würde ich euch mit meinem Blut vollkotzen, auf dass ihr daran erstickt.

Aussagenlogik (Teil 1)

Zunächst ein bisschen Humor, man wird ihn brauchen. Sei kein Pinguin - lern Logik:

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Die Aussagenlogik überprüft eine atomare Aussage auf ihren Wahrheitsgehalt. Eine atomare Aussage ist eine strukturlose, abstrakte Elementaraussage, wie unten beschrieben. Eine Aussage kann wahr oder falsch sein - binär gesprochen 1 oder 0. Man merkt schon, dass die Aussagenlogik nicht den Anspruch erhebt natürlichsprachige Phänomene völlig abzudecken. Abstufungen werden nicht berücksichtigt, dafür gibt es die Fuzzy Logic. Wofür ist also Logik gut? Dafür:

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Es handelt sich eherum ein Formalismus, der zur semantischen Wahrheitswertzuweisung dient und uns, durch die Abstraktion, abhalten soll die Aussagen weiter zu zerlegen und zu interpretieren. Nehmen wir zwei Sätze:

(α) Der Mond dreht sich um die Erde.
(β) Die Erde ist eine Scheibe.

Durch unsere Allgemeinbildung wissen wir, dass A wahr und B falsch ist. Daraus ergibt sich folgende Funktion:


g: {A1, A2, A3, ... } → { 0, 1 }


Natürlich könnten wir beide Aussagen mit einer Konjunktion (z.B. und bzw. oder) verbinden. In der Aussagenlogik gibt es auch solche Konjunktionen, sie heißen Junktoren und verbinden atomare Aussagen:


¬ (Negation, sprich: nicht)

∧ (Konjunktion, sprich: und)

∨ (Disjunktion, sprich: oder)

⇒ (Implikation, sprich: wenn, dann)

⇔ (Äquijunktion, sprich: genau dann, wenn)


Im übrigen lassen sich alle Junktoren mittels ¬ und ∨ ausdrücken. Implikation und Äquijunktion sind einfach nur abgekürzte Schreibweisen, auf deren Herleitung ich nicht besonders eingehen will. Beschäftigen wir uns zunächst mit der Negation. Eine Aussage kann wahr sein, dann muss die Negation dieser Aussage falsch sein und umgekehrt, daraus lässt sich folgende Wahrheitstabelle erstellen, welche alle Möglichkeiten aufzeigt:


α¬α
wahrfalsch
falschwahr


Konkret auf α und β bezogen:

(α) Der Mond dreht sich um die Erde = 1, also (¬α) Der Mond dreht sich nicht um die Erde = 0
(β) Die Erde ist eine Scheibe = 0, also (¬β) Die Erde ist keine Scheibe = 1

Die allgemeingültige Formel dafür ist:

I (¬φ) = 1, falls I (φ) = 0, sonst I (¬φ) = 0

I ist die Interpretationsfunktion für die gilt:

I (Ai) = g (Ai)

Dabei steht φ für die ein atomares Element der Funktion und ψ für ein anderes, unterschiedliches, Element der Funktion. Hier einmal die allgemeingültigen Regeln, welche wir später einzeln abhandeln wollen:


1. I (¬φ) = 1, falls I (φ) = 0, sonst I (¬φ) = 0

2. I ((φ ∧ ψ)) = 1, falls I (φ) = 1 und I (ψ) = 1, sonst I ((φ ∧ ψ)) = 0

3. I ((φ ∨ ψ)) = 1, falls I (φ) = 1 oder I (ψ) = 1, sonst I ((φ ∨ ψ)) = 0

4. I ((φ ⇒ ψ)) = 1, falls I (φ) = 0 oder I (ψ) = 1, sonst I ((φ ⇒ ψ)) = 0

5. I ((φ ⇔ ψ)) = 1, falls I (φ) = (ψ), sonst I ((φ ⇔ ψ)) = 0


Konkretisieren wir das, ab Punkt 2, mit den obigen Beispielen:

(α) Der Mond dreht sich um die Erde.
(β) Die Erde ist eine Scheibe.


2. Konjunktion: Der Mond dreht sich um die Erde und sie ist eine Scheibe. Diese Aussage ist falsch und das obwohl der erste Teil stimmt, aber der zweite Teil der Aussage ist falsch und somit auch die Gesamtaussage. Es müssen beim Junktor ∧ also alle Teilaussagen wahr sein. Daraus ergibt sich folgende Wahrheitswerttabelle:


αβα ∧ β
wahrwahrwahr
falschwahrfalsch
wahrfalschfalsch
falschfalschfalsch


Oder eben folgende allgemeingültige Formel:

I ((φ ∧ ψ)) = 1, falls I (φ) = 1 und I (ψ) = 1, sonst I ((φ ∧ ψ)) = 0


3. Disjunktion: Der Mond dreht sich um die Erde oder die Erde ist eine Scheibe. Diese Gesamtaussage ist wahr, wenn mindestens eine Teilaussage wahr ist. Beachte, es handelt sich um ein nichtausschließendes Oder. Hier die Wahrheitswerttabelle:


αβα ∨ β
wahrwahrwahr
falschwahrwahr
wahrfalschwahr
falschfalschfalsch


Führt zu folgender Formel:

I ((φ ∨ ψ)) = 1, falls I (φ) = 1 oder I (ψ) = 1, sonst I ((φ ∨ ψ)) = 0


4. Implikation: Hier stoßen wir auf ein natürlichsprachliches Problem. Lasset das allmächtige Wikipedia sprechen:

Die Lesart „wenn … dann“ ist insofern problematisch, als mit dem natürlichsprachlichen „wenn … dann“ vor allem inhaltliche Zusammenhänge wie Kausalität oder zeitliche Nähe ausgedrückt werden. All das macht die materiale Implikation nicht, sie nennt nur den formalen Zusammenhang: „Dass es regnet, ist eine hinreichende Bedingung dafür, dass die Straße nass ist“. Zur Frage, warum das eine hinreichende Bedingung ist – ob auf Grund eines kausalen Zusammenhangs oder auch nur rein zufällig –, nimmt die materiale Implikation nicht Stellung

Mit unseren obigen Aussagen mag das vielleicht ein Problem sein, deswegen bedienen wir uns den Beispielen von Wikipedia:

(γ) Es regnet.
(δ) Die Straße ist nass.

Beginnen wir diesmal mit der Wahrheitswerttabelle für die Formel:

I ((φ ⇒ ψ)) = 1, falls I (φ) = 0 oder I (ψ) = 1, sonst I ((φ ⇒ ψ)) = 0, daraus folgt für unsere Beispiele:


γδγ ⇒ δ
wahrwahrwahr
falschwahrwahr
wahrfalschfalsch
falschfalschwahr


Das heißt für uns, wenn es regnet, ist die Straße nass und wenn die Straße nicht nass ist, regnet es nicht. Falsch wäre zu sagen, weil es nicht regnete, kann die Straße nicht nass sein.


5. Äquijunktion: Aussage A trifft genau dann zu wenn Aussage B zutrifft, dabei ist der allfällige Inhalt der Aussage wurscht, wie Wikipedia es so schön formuliert. Nehmen wir die zwei Aussagen:

(
ε) Heute ist Dienstag.
(
ζ) Morgen ist Mittwoch.

Daraus folgt, dass heute genau Dienstag ist, wenn morgen Mittwoch ist. Wenn morgen nicht Mittwoch ist, ist heute auch nicht Dienstag, ergo:


εζε ⇔ ζ
wahrwahrwahr
falschwahrfalsch
wahrfalschfalsch
falschfalschwahr


Abgeleitet zur Formel:

I ((φ ⇔ ψ)) = 1, falls I (φ) = (ψ), sonst I ((φ ⇔ ψ)) = 0



Abschließend möchte ich noch sagen, dass dieser Post auf Klabunde et al. und dem Wikipedia-Artikel Aussagenlogik basiert. Für eine Vertiefung empfehle ich Marcus Spies. Einführung in die Logik. Spektrum. 2004. Hoffentlich habe ich das Buch richtig gelesen, denn es kann natürlich sein, dass ich logische Fehler reingebracht habe. ;-)
Bald gehts weiter mit:

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Monday, 5 May 2008

Points of Interest 06. May, 2008

Here's the news:

Happiness is not having what you want, but wanting what you have.

Penguin Prostitution


The dude from AltJapan wrote an awesome book about Yokai (Japanese mythological creatures). According to him "it's the last guide to Japan you'll ever need". Here's the data sheet of a Kappa (a turtle):

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Buy it: US Amazon - UK Amazon - JP Amazon

He also wrote about the Akibahara Shakedown; Akiba (abbrv.) is the Electric/Otaku Town of Tokyo where many cosplay street performances are held. The police wants to shut down these performances, what a pity.

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Thursday, 1 May 2008

Points of Interest 01. May, 2008

When Language Can Hold the Answer

Fairness activates brain reward circuitry

Japanese Crepe Paper Fairy Tales

Fukufukushi

Why it was best to be white

Future Technologies

RFID is our future and the future is now. Shadowrunners know what I'm talking about. In the Shadowrun universe RFID chips (Radio Frequency Identification) are everywhere. Every Coke can and car is equipped with a small chip which emits low or high frequency radio waves.
So what can these little things do in our universe?

  • In Japan almost every new cellphone has a RFID chip which allows the user, if he has signed a contract with NTT DoCoMo (the largest communication provider), to pay with his cellphone.

  • In Spain and the Netherlands are certain nightclubs which use RFID implants. They implant a RFID under your skin which saves your bill.

  • Many countries (USA, Ireland, Japan, Pakistan, Norway, Malaysia, New Zealand, Belgium, The Netherlands, Germany and The United Kingdom) use RFID in their passports to scan and check the personal data. If your passport is checked, the state knows where you are and where you're going.

  • Another usage is the collection of tolls. Once again, if you pay via RFID, they know where you are.

  • Other uses include product tracking, schools, universities, animal identification, libraries, access control, museums.

I may say that it's not a large step from animal identification towards human identification. By the way, Shadowrunners avoid using RFID tagged products since their position could be determined. Think about Google and intelligent advertisement; with RFID in your body the companies would be able to make a behavioural model of you. All in your interest. All in your interest.



A RFID transponder:
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